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Vertrieb von Corona Extra geht unverändert weiter

Mittwoch, den 11. Juli 2012 um 00:00 Uhr

Szenebier erfüllt Vorgaben des Mehrwegsystems - Frankfurt, 11.07.2012. Der Vertrieb des mexikanischen Szenebiers Corona Extra in Deutschland geht unverändert weiter: Der Vertriebspartner der Marke in Deutschland, die Radeberger Gruppe, kann belegen, dass das von ihr mit dem Markenhalter Grupo Modelo etablierte Mehrwegsystem der Marke in Deutschland nun allen Interpretationen der Mehrwegvorgaben entspricht. Die Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe konnten somit ausgeräumt werden.

Deutsche Freunde der Marke Corona, die Sorge hatten, in Zukunft auf ihr beliebtes mexikanisches Szenebier verzichten zu müssen, können beruhigt sein: Der Vertrieb der Kultmarke geht unverändert innerhalb des etablierten deutschen Mehrwegsystems weiter – und das beliebte Szenebier ist auch weiterhin in den Regalen des Einzelhandels – und natürlich in der Gastronomie – erhältlich: Denn die Flaschen der Marke Corona wurden und werden auch weiterhin in Deutschland gesammelt, sortiert, in Kisten verpackt und dann über Belgien nach Mexiko transportiert – wo sie dann wiederbefüllt werden.

Die einzige Änderung für die Verbraucher: Sie erhalten ihr Corona ab sofort nicht mehr wie bisher ausschließlich in ganz neuen Flaschen, sondern in den aus Deutschland nach Mexiko zurücktransportierten und dann wiederbefüllten Gebinden. Denn an einer Stelle musste das aufwendig aufgesetzte Mehrwegsystem zwischen Deutschland und Mexiko tatsächlich nachjustiert werden: Während das deutsche Mehrwegsystem eine mehrfache Wiederbefüllung der Flaschen vorsieht, hatten die mexikanischen Markenhalter angenommen, dass eine einfache Wiederbefüllung der Flaschenrückläufer aus Deutschland ausreiche. Deswegen wurden die wiederbefüllten Flaschen aus Deutschland bisher in anderen Märkten der Marke eingesetzt. Denn in der Gesamtbetrachtung ihres Flaschenbedarfs machte diese Handhabung für Grupo Modelo und für die Umwelt bisher keinen Unterschied – und wird auch zukünftig keinen Unterschied machen. Es wird für Corona weltweit keine Flasche mehr oder weniger produziert, egal, ob Corona in Deutschland in Neuglas oder zirkulierenden Flaschen vertrieben wird. Aber die Vorgaben des deutschen Mehrwegsystems gelten eben auch im fernen Mexiko – und so kommen nun eben die „deutschen“ Flaschen auch wieder in Deutschland in den Kreislauf.




Nach dieser kurzfristig umgesetzten Änderung (die wiederbefüllten Flaschen kehren nun wieder nach Deutschland zurück und laufen dann im Mehrwegkreislauf weiter) kann der Vertrieb von Corona also völlig unverändert im Mehrwegsystem weitergehen.
Die Radeberger Gruppe dankt der Deutschen Umwelthilfe für das Insistieren an dieser Stelle – konnte die Brauereigruppe so doch das Mehrwegsystem für Corona weiter festigen.

Hintergrund:
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte die Radeberger Gruppe am 4. Juli 2012 im Rahmen einer Pressekonferenz angegriffen: Flaschen der von der Radeberger Gruppe in Deutschland vertriebenen mexikanischen Marke Corona Extra seien fälschlicherweise als Mehrweg deklariert. Zudem hatte die DUH die Radeberger Gruppe aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Die Radeberger Gruppe konnte die Vorwürfe der DUH allerdings ausräumen. Um die Aufgeregtheit aus der Debatte zu nehmen, hat die Radeberger Gruppe die Unterlassungserklärung rein vorsorglich und ohne jedes Schuldanerkenntnis fristgerecht unterzeichnet. Die Radeberger Gruppe sieht diesen Schritt als deutliches Signal: Das Mehrwegsystem ist auch bei Grupo Modelo nun eineindeutig geregelt – und deswegen konnte die Radeberger Gruppe eine solche Erklärung ohne Zögern unterzeichnen.