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Donnerstag, 24. Januar 2019

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Begriff Definition
Bockbier
Bockbiere, auch Starkbiere genannt, sind ober- oder untergärige Biere, deren Stammwürzegehalt über 16 % liegt. Es gibt helle und dunkle Bockbiere.

Braugerste
Die beste Gerste für die Brauerei ist die zweizeilige nickende Sommergerste. Der Brauer beurteilt die Gerste u.a. durch Prüfung von Geruch, Größe und Form der Körner, nach Beschaffenheit der Spelzen und des Mehlkörpers sowie der Keimfähigkeit, Eiweiß usw.

Dampfbier
Dampfbier ist ein obergäriges, nur leicht gehopftes Gerstenbier. Dadurch, dass die Gärung vor allem an der Oberfläche der Maische stattfand, und weil die zerplatzenden Kohlensäurebläschen (Schaum) wie Dampf aussahen, gaben die Brauer diesem Bier den Namen. Einige Brauer in der Gründerzeit titulierten ihr Bier ebenfalls als "Dampfbier" weil sie eine Dampfmaschine in der Bierherstellung benutzen. Sie drückten mit dem Namensbestandteil Fortschritt und Modernität aus.

Darren
So wird das Trocknen der gekeimten Gerste bezeichnet.

Diätbier
Für Diabetiker geeignetes, kohlehydratarmes Bier. Der Alkoholgehalt darf nicht über dem von vergleichbaren Bieren liegen. Broteinheiten: 0,06/100 ml Gesamtglucose: 0,75g/100 ml Verwertbare Kohlenhydrate: 0,80/100 ml

Doppelbock
Gehaltvolles Starkbier mit mindestens 18 % Stammwürze

Dunkel
Unter- und obergärige Biere, zu deren Herstellung dunkles Malz verwendet wird.

Eisbock
Starkbier, dem in einem speziellen Gefrierverfahren Wasser entzogen wird. Kulmbacher Spezialität, deren Herstellung durch Zufall entdeckt wurde: In einer kalten Winternacht gefror der Inhalt eines Fasses, das auf dem Brauereihof gelagert wurde.

Export
Export (auch Exportbier) ist im deutschsprachigen Raum ein untergäriges Vollbier mit einer Stammwürze von 12–14 % und einem Alkoholgehalt von meistens etwas über 5 % vol. Es kann hell oder dunkel sein.

Fastenbier
Besonders nahrhaftes Bier der Mönche während der Fastenzeit. Wegen seinem gehaltvollen Aroma auch als "flüssiges Brot" bekannt.

Flaschengärung
Die Flaschengärung ist ein Verfahren zur Herstellung von Bier, bei dem ein Teil des Gärvorgangs in der Flasche stattfindet. ekanntester Vertreter dieses Typs ist das Hefeweizen.

Fuselöle
Fuselöle sind ein Gemisch aus mittleren und höheren Alkoholen, Fettsäureestern, Terpenen und Furfuralen. Sie entstehen bei der alkoholischen Gärung als Nebenprodukte des Hefestoffwechsels und dienen in Bier als Geschmacks- und Aromaträger.

Gambrinus
Gambrinus ist ein legendärer König, der als Erfinder des Bierbrauens angesehen wurde.

Gärung
Die alkoholische Gärung ist ein biochemischer Prozess, bei dem Kohlenhydrate, hauptsächlich Glucose, unter anoxischen Bedingungen zu Ethanol und Kohlenstoffdioxid abgebaut werden.

Gose
In Geschmack und Verfahren ähnelt Gose der Berliner Weißen. Gose entsteht durch Spontangärung. Neben der alkoholischen findet eine bakterielle Milchsäuregärung statt, die zu einem säuerlichen Geschmack führt. Die Bakterien befinden sich auf dem Malz. Da das Bier einen Zusatz von Kochsalz und Koriander enthält, entspricht es nicht dem deutschen Reinheitsgebot.

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