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Bitburger Braugruppe unterzeichnet "Mainzer-Eigenstrom-Erklärung"

Freitag, den 21. März 2014 um 00:00 Uhr

MWKEL

Sichere und umweltgerechte Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen leistet Beitrag zum Klimaschutz.
Bitburg/21. März 2014. Die Bitburger Braugruppe hat gestern die von der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke initiierte "Mainzer-Eigenstrom-Erklärung" gemeinsam mit 23 weiteren Unternehmen aus Rheinland-Pfalz unterzeichnet.
Ziel ist es darzustellen, dass eine sichere und umweltgerechte Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Unternehmen ist. Daher fordern die Unterzeichner, die Eigenstromerzeugung aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und aus Erneuerbaren Energien zukünftig weiterhin nicht in die EEG-Umlage einzubeziehen. Hintergrund sind die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die Eigenstromerzeugung künftig mit der EEG-Umlage zu belegen.

Zitat der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke:

"Eine Vielzahl von Unternehmen haben erhebliche Investitionen in hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen getätigt und darauf vertraut, dass diese von keinen weiteren Umlagen belastet werden. Die Bundesregierung darf bei diesen Anlagen, die im Übrigen einen herausragenden Beitrag zum Klimaschutz leisten, nicht nachträglich die Rahmenbedingungen verändern". Auch die Bitburger Braugruppe, einer der größten Arbeitgeber in der Eifel, setzt im Rahmen ihres Energiemanagements auf hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKW), die gemäß dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sowohl Strom als auch Wärme erzeugen.
Das Unternehmen kritisiert ebenfalls die fehlende Investitions- und Planungssicherheit für die Wirtschaft.




Zitat Jan Niewodniczanski, Geschäftsführer Technik der Bitburger Braugruppe:

"Wir bedauern die aktuelle Entwicklung auf Bundesebene. Sie führt dazu, dass hocheffiziente BHKW-Konzepte, die von den Unternehmen mit großen Anstrengungen umgesetzt werden, in höchstem Maße unwirtschaftlich sind und deshalb aus den Investitionsplänen gestrichen werden. Auch wir stehen vor dieser Entscheidung. Wir sind aber zutiefst davon überzeugt, dass diese ressourcenschonende und nachhaltig sinnvolle Technologie essentieller Bestandteil der Energiewende sein muss. Darüber hinaus tragen private BHKWs als dezentrale Energielieferanten zur signifikanten Entlastung der öffentlichen Netze bei und reduzieren dadurch den Ausbau der Strominfrastruktur, der momentan sehr emotional diskutiert wird. Daher ist es der Bitburger Braugruppe ein besonders Anliegen, sich im Rahmen der 'Mainzer-Eigenstrom-Erklärung' zu engagieren."