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Neue Maßstäbe im Umweltmanagement: Stuttgarter Hofbräu startet hochmoderne Energiezentrale

Montag, den 22. April 2013 um 00:00 Uhr

www.stuttgarter-hofbraeu.de

Die Stuttgarter Hofbräu setzt als marktführende Brauerei der Region wieder einmal deutliche Zeichen. Seit heute ist bei der modernen Traditionsbrauerei eine neue Energiezentrale in Betrieb, die in Punkto Technik und Ressourcenverbrauch wohl einzigartig ist. Eingeweiht wurde die Anlage durch den Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Herr Franz Untersteller.

„Der achtsame Umgang mit unserer Umwelt, dem Klima und wertvollen Energieressourcen ist bei der Stuttgarter Hofbräu ein wichtiger Baustein in der Unternehmensphilosophie. So setzt sich die Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten für den Natur- und Landschaftsschutz in Baden-Württemberg ein", so Minister Franz Untersteller. „Dieses Engagement gerade auch in wirtschaftlich für alle Unternehmen nicht immer ganz einfachen Zeiten ist ein gutes Signal für unser Land."

Mit gutem Gewissen genießen
„Der effiziente Einsatz wertvoller Ressourcen hat für uns immer eine bedeutende Rolle gespielt. Die Anerkennung durch Umweltpreise der Stadt Stuttgart zeugt genauso für unser Engagement wie zuletzt die Zertifizierung nach der international gültigen Norm DIN ISO 14001", so Christian Rasch, Sprecher der Geschäftsleitung von Stuttgarter Hofbräu. „Mit unserer neuen Energiezentrale setzen wir nun einen weiteren wichtigen Meilenstein im nachhaltigen Umweltschutz."

Mit der Energiezentrale als Herzstück ihres Umweltmanagementsystems baut die Stuttgarter Hofbräu das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung weiter aus. So wird durch neue lastoptimierende Steuerungen der Druckluft- und Kälteversorgung sowie des neuen Heißwasserkessels der Wasser- und der Energieverbrauch weiter deutlich gesenkt. Dabei setzt die Stuttgarter Hofbräu Maßstäbe: Beim Stromverbrauch werden Einsparungen von bis zu fünf Prozent erwartet, beim Gasverbrauch sind es annähernd zehn Prozent. „Das entspricht in etwa dem durchschnittlichen Jahres-Energieverbrauch von 80 Vier-Personen-Haushalten", zieht Franz Schropp, Geschäftsleiter Technik bei der Stuttgarter Hofbräu, einen beeindruckenden Vergleich.

Wesentlicher Vorteil ist zudem, dass die innerhalb der Braustätte anfallende Abwärme direkt wieder für den weiteren Wärme- und Stromverbrauch genutzt wird, so dass sich die Energiebilanz insgesamt reduziert. Damit leistet die Stuttgarter Hofbräu einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Unter dem Strich werden die CO2-Emmissionen um jährlich etwa 500 Tonnen reduziert.

Umfangreiches Reorganisationsprogramm
Mit der Inbetriebnahme der Energiezentrale setzt die größte und leistungsstärkste Braustätte der Region ihr umfangreiches Reorganisationsprogramm an der Böblinger Straße fort. So hatte die Stuttgarter Hofbräu in den letzten zwei Jahren nicht nur in die Abfüllanlagen sowie in die Umstellung von Dampf- auf Heißwasserbetrieb investiert, sondern auch die logistischen Abläufe auf dem Brauereigelände noch effektiver gestaltet. Damit verbunden war unter anderem auch, dass einzelne Gebäude abgerissen werden konnten und auf dem Gelände auf einer Fläche von insgesamt mehr als 3.000 Quadratmetern die Bodenversiegelung aufgebrochen werden konnte.


„Wir sind also nicht nur technologisch und technisch auf dem neuesten Stand. Wir haben unser Brauereigelände auch als grüne Oase im Stuttgarter Süden weiter aufgewertet", so Franz Schropp.

Aufbau im Drei-Schicht-Betrieb
Das Reorganisationsprogramm und die Installationen der neuen Anlagen selbst waren ebenfalls eine besondere Herausforderung. „Nicht selten musste in drei Schichten gearbeitet werden, um die Umbauarbeiten zu ermöglichen“, weiß Christian Rasch. „Daher geht mein ganz besonderer Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Produktion und Technik, die mit hohem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.“

Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung bei Stuttgarter Hofbräu

ab 1930er Jahre: Stromerzeugung durch Dampfturbinen und gezielte Abwärmenutzung

1973: Erster Einsatz von Gasmotoren

1989: Inbetriebnahme Blockheizkraftwerk (BHKW): Mit einem Gesamtwirkungsgrad von rund 90 Prozent liefert diese nun schon seit mehr als 120.000 Betriebsstunden Strom und nutzbare Abwärme in Form von Heißwasser

2011: Modernisierung der Abfüllanlagen

bis 2012: Umstellung aller betrieblichen Verbräuche von Dampfbetrieb auf Beheizung mit Heißwasser (Abwärme des Blockheizkraftwerkes) einschließlich Sudhaus und Fassreinigung

seit 2012: Effiziente Neuordnung der Braustätte, u.a. verbunden mit dem Abriss einzelner Gebäude und Verzicht der Flächenversiegelung, soweit technisch möglich, auf über 3.200 Quadratmetern, Gestaltung von Stützmauern und Hangsicherung in Naturstein nd Begrünung der Mauerflächen für die Kleintierfauna mit bisher über 1.100 Bäumen und Pflanzen

April 2013: Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale

BILDUNTERSCHRIFT Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, freut sich mit den Geschäftsleitern Christian Rasch (Sprecher), Franz Schropp (Technik) und Martin Alber (Marketing/PR) von Stuttgarter Hofbräu über die neue Energiezentrale. (v.l.)

Stuttgarter Hofbräu – die moderne Traditionsbrauerei im Herzen von Stuttgart

Die Stuttgarter Hofbräu trägt als einzige Brauerei die baden-württembergische Landeshauptstadt im Namen. Diese Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt unterstreicht die Traditionsbrauerei auch mit ihrem klaren Bekenntnis: „Fürs Leben gern ein Stuttgarter“. Ihre Historie reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Nach ver­schiedenen Zusammenschlüssen trat die Stuttgarter Hofbräu im Jahre 1872 erstmals als Württembergisch-Hohenzollerische Brauereigesellschaft auf und war ab 1883 offizieller Lieferant des königlichen Hofes. Auch heute begeistert die Stuttgarter Hofbräu ihre Kunden in Handel und Gastronomie, vor allem aber die Bierliebhaber in der Region mit ihrem umfassenden Sortiment. Bei zahlreichen Veranstaltungen in Sport und Kultur sowie auf Events wie dem Frühlingsfest oder dem Cannstatter Volksfest auf dem Wasen gehören die Stuttgarter Hofbräu-Biere dazu wie der sprichwörtliche Schaum auf dem Bier. Nur aus besten natürlichen Rohstoffen gebraut, setzt sich die Stuttgarter Hofbräu seit mehr als zwei Jahrzehnten für den Natur- und Landschaftsschutz in Baden-Württemberg ein. Die Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung unterstützt dabei neben dem NABU Baden-Württemberg, und dem schwäbischen Heimatbund auch eine Reihe größerer und kleinerer Naturschutzmaßnahmen, in deren Fokus das Thema „Wasser“ steht.

Weitere Infos auch unter: http://www.stuttgarter-hofbraeu.de/