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Mitglieder von Bundestag und Landtag besuchen Sternquell-Brauerei Plauen

Donnerstag, den 16. August 2012 um 00:00 Uhr

Sternquell / Brand-Aktuell

Plauen (16.08.2012). Abgeordnete des Bundestages und des Landtages machen keinen Bogen um leere Flaschen. Im Gegenteil: leere Bierflaschen waren der Grund, der die Sommertour des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Fraktion im sächsischen Landtag am Donnerstagnachmittag Station in die Sternquell-Brauerei Plauen führte. Unterstützt von Robert Hochbaum, Mitglied des Bundestages (CDU), machten sich Frank Heidan, Jürgen Petzold und Jan Hippold in Gesprächen mit der Sternquell-Geschäftsführung und bei einem Rundgang durch Flaschenkeller und Logistik ein Bild von der Thematik.

Immer mehr Markengebrandete Individualflaschen mit besonderen Formen oder eingeprägten Logos kommen auf den Markt, informierte Dr. Peter Pöschl, Vorstand Technik der Kulmbacher Brauerei AG und Technischer Geschäftsführer der Sternquell-Brauerei. „Diese müssen aufwändig aussortiert, gelagert und zum Tausch kilometerweit zu den jeweiligen Brauereien transportiert oder unter Wert an Leerguthändler verkauft werden. Tendenz steigend.“ Einer mittelständischen Brauerei entstehen bei der Auslieferung von 300.000 Hektolitern Bier Mehrkosten in Höhe von 300.000 Euro, bezifferte Reinhard Zwanzig, Geschäftsführer des Brauerbundes Sachsen, die finanziellen Auswirkungen. Die Sternquell-Brauerei hat eine rund 200.000 Euro teure Sortiermaschine in die Abfüllanlage integriert. Hier schauten sich die Gäste an, wie Kästen mit Fremdflaschen zu einem gesonderten Sortierband geschoben werden, an dem zusätzliche Kräfte diese per Hand aus den Kästen nehmen. Unterschiedliche Pfandwerte würden das Problem entschärfen, erläuterten die Brauer.


Der Sächsische Brauerbund hat inzwischen über die Umweltministerkonferenz der Länder eine Studie angeschoben, um die Auswirkungen auf die Umwelt durch die vermehrten Transporte der Individualflaschen zu ergründen. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Bundesumweltministerium zügig Ergebnisse vorlegt“, sagte Robert Hochbaum. Und Frank Heidan ergänzte: „Letztlich muss das in Deutschland bestehende umweltverträgliche Mehrwegsystem unbedingt erhalten bleiben.“ Gleichzeitig wollen sie wie andere Bierfreunde selbst stärker darauf achten, bei der Leergutabgabe ihre Bierflaschen in die entsprechenden Kästen zu stellen.

Rüdiger Senf, Leiter Technik und Produktion bei Sternquell, erklärt Jürgen Petzold, Jan Hippold, Peter Pöschl, Reinhard Zwanzig, Frank Heidan und Robert Hochbaum (vordere Reihe von rechts), wie mit einer extra eingebauten Elektronikanlage bei Sternquell Fremdfla-schen aussortiert werden müssen. Foto: Sternquell / Brand-Aktuell

Die Sternquell Brauerei unterstützt die Kampagne „Bier bewusst genießen“ der „Deutschen Brauer“. Diese rufen damit gemeinsam zum verantwortungsvollen Biergenuss auf.
www.bier-bewusst-geniessen.de

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