Besuch des Wirtshaus an der Lahn am 21. September 2011 um 18:30 Uhr |
| Montag, den 12. September 2011 um 18:05 Uhr | |||||||
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1741 baute des Velten Syre’s Sohn mit Erlaubnis der Gemeinde auf der verfallenen Eisbreche einen turmartigen Aufbau mit einer Mauer in der Lahn, das heute noch stehende Rondell. Die Lahnsteiner Schiffer pflegten nunmehr oberhalb davon ihre Nachen fest zumachen, so dass eine Karte von 1804 diese Uferstrecke als Schiffshafen bezeichnet. Der Aufbau ist achteckig in Fachwerk errichtet und hatte früher ein achteckiges Glockendach mit einer aus acht Säulchen mit Glockendach versehenen Laterne. 1804 wird das Rondell "Schöffe Leyendeckers Turm" genannt. An den Turm wurde ein zweigeschossiges Fachwerkhaus landeinwärts angebaut. 1906 wurde das achteckige Turmdach mit dem viereckigen Aufsatz erneuert und erhielt die heutige Form. Der Zollturm ist das niedrigst gelegene Gebäude der Stadt und wird wie das Wirtshaus oft vom Hochwasser umflutet. 1697 erwarb der Gerichtsschöffe Wilhelm Balthasar Kalkofen das Grundstück und errichtete einen stattlichen Fachwerkbau an der Frühmesserstraße (heute Lahnstraße). Dieser Bau wurde nachweislich ab 1837 als Gastwirtschaft genutzt und wird heute als „Historisches Wirtshaus an der Lahn“ bezeichnet. Ob darin Goethe und seine Freunde 1774 gespeist haben, ist wissenschaftlich nicht belegt. Das „Wirtshaus an der Lahn“ ist bekannt, berühmt und berüchtigt durch das „Lied von der Wirtin an der Lahn“. Die Entstehung des Liedes geht in das 17. Jahrhundert zurück. „Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, da halten alle Fuhrleut an. Frau Wirtin sitzt am Ofen, die Fuhrleut um den Tisch herum, die Gäste sind besoffen.“ In der Letzten Strophe heißt es: „Und wer hat das Lied gemacht ? Zwei Soldaten auf der Wacht Ein roter und ein weißer. Und wer das Lied nicht singen mag, der muss es eben pfeifen.“ "Zwei Soldaten auf der Wacht“- das ist der Beweis! Denn nur in Lahnstein ist dies möglich. Hier steht das Wirtshaus an der Lahn und dabei der kurfürstliche Zollturm. Dort waren die Soldaten auf der Wacht und träumten von der Wirtin. Kontakt zum Verein: Dr.-Ing. Markus Fohr, 1. Vorsitzender, Lahnsteiner Brauerei, Sandgasse 1, 56112 Lahnstein, Tel. 02621 / 917431 , eMail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tourist Information Lahnstein, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Am Salhofplatz, 56112 Lahnstein, Tel. 02621 / 914 171 oder 172 Mit freundlichen Grüßen aus der „Acht-Türme-Stadt“ Lahnstein Dr.-Ing. Markus Fohr - Vorsitzender -
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